Goldmine in Guinea stürzt ein: Mindestens 11 Tote

Mindestens 11 Menschen sind beim Einsturz einer handwerklichen Goldmine im Osten Guineas ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich in der Nähe der Gemeinde Kontianakoro.
Nach Angaben des Roten Kreuzes gehören zu den Opfern 10 Frauen und ein Mann. Die Frauen arbeiteten in einem Stollen, als es zu einem Erdrutsch kam. Ihre Leichen wurden Stunden später geborgen.
Ein junger Mann erlag am Donnerstag seinen Verletzungen. Die Opfer waren in die Mine gegangen, um Mineralrückstände zu reinigen und zu verarbeiten, eine in der Gegend übliche Praxis.
Die Wand eines Stollens stürzte ein und begrub die Opfer. Die Arbeitsbedingungen in handwerklichen Minen sind oft prekär, ohne Sicherheitsmaßnahmen. Ähnliche Unfälle ereignen sich häufig in der Gegend.
Der Bürgermeister von Kontianakoro berichtete, dass die zehn Frauen aus Burkina Faso stammten. Guinea ist reich an Mineralien, aber ein großer Teil der Bevölkerung lebt in Armut.