Polen verstärkt Sicherheit mit 10.000 Soldaten wegen Drohungen

Polen ist in erhöhter Alarmbereitschaft, und die Regierung setzt 10.000 Soldaten ein, um kritische Infrastruktur im ganzen Land zu schützen. Dieser Schritt erfolgt als Reaktion auf die jüngsten Sabotageakte und Warnungen vor möglichen Angriffen während der Weihnachtszeit.
Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz gab bekannt, dass der Einsatz der Truppen darauf abzielt, Sabotage zu verhindern und die Sicherheit während der Ferienzeit zu erhöhen. Außenminister Radosław Sikorski bezeichnete die Sabotageakte im Eisenbahnnetz als „Staatsterrorismus“ durch Russland.
Der Chef des Generalstabs der polnischen Streitkräfte, Wiesław Kukuła, warnte, dass die Feinde des Landes die Winternächte und die Weihnachtszeit als den günstigsten Zeitpunkt für einen Angriff ansehen könnten. Warschau ordnete auch den Start polnischer und alliierter Kampfflugzeuge aufgrund russischer Angriffe in der Westukraine an.
Die polnische Regierung hat auf bestimmten Bahnstrecken eine höhere Gefährdungsstufe eingeführt und setzt das Militär ein, um kritische Infrastruktur nach Sabotageakten zu schützen, die Russland zugeschrieben werden.