Historische Diebstähle im Louvre: Von Mona Lisa zu Kronjuwelen

Der Louvre, eines der berühmtesten Museen der Welt, ist schon oft Ziel von Dieben gewesen. Vom Diebstahl der „Mona Lisa“ im Jahr 1911 bis zum Raub der Kronjuwelen im Jahr 2025 hat das Museum eine lange Geschichte von Diebstählen.
Im Jahr 1911 stahl der italienische Handwerker Vincenzo Perugia die „Mona Lisa“. Das Gemälde wurde zwei Jahre später in Florenz gefunden.
Im Jahr 1966 wurden antike Juwelen gestohlen, aber später in New York gefunden. Im Jahr 1976 verschwanden ein flämisches Gemälde und ein Schwert von König Karl X.
Im Jahr 1983 wurden zwei Rüstungsteile aus dem 16. Jahrhundert gestohlen und im Jahr 2021 gefunden.
Die 1990er Jahre waren eine schwierige Zeit für das Museum, da es im Juli 1990 zu drei Diebstählen kam. Im Jahr 1998 verschwand das Gemälde „Le chemin de Sèvres“ von Jean-Baptiste Camille Corot und wurde nie gefunden.
Während der deutschen Besatzung wurde der Louvre evakuiert, aber Nazi-Truppen beschlagnahmten Werke aus Privatsammlungen.
Im Jahr 2025 zielte ein spektakulärer Raub auf die Kronjuwelen ab. Vier Räuber erbeuteten Diademe, Halsketten und Ohrringe aus dem „Apollo-Saal“. Die Polizei ermittelt in dem Fall.
Seit seiner Gründung im Jahr 1793 hat der Louvre offiziell etwa zehn größere Fälle von Diebstahl oder Raub verzeichnet. Sicherheitsvorfälle in nationalen Museen haben in den letzten Jahren zugenommen.
Der Louvre hat die Diebstähle in Geschichten verwandelt und die Aura des Mysteriums, die ihn umgibt, verstärkt. Heute ist er einer der sichersten Kulturorte Europas.