Mertz: Keine Hinweise auf erhöhtes Anschlagsrisiko in Deutschland wegen Iran

Bundeskanzler Friedrich Mertz hat versichert, dass es keine Hinweise auf ein erhöhtes Anschlagsrisiko in Deutschland aufgrund der Situation mit dem Iran gibt. Er fügte jedoch hinzu, dass zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz jüdischer, israelischer und amerikanischer Einrichtungen ergriffen werden.
Mertz erklärte vom Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden aus, dass es zwar keine unmittelbare erhöhte Bedrohung gebe, die Sicherheitsmaßnahmen jedoch verstärkt und die Präsenz von Sicherheitskräften erhöht werde, insbesondere in der Nähe israelischer, jüdischer und amerikanischer Einrichtungen. "Ihr Schutz ist für uns von größter Bedeutung", betonte er.
In Bezug auf die Stärkung des BKA erklärte Mertz, dass dies eine Reaktion auf äußere Bedrohungen und ein Versuch sei, politische Entscheidungen in Bezug auf irreguläre Migration zu korrigieren. Heute beschäftigt das BKA 8.000 Mitarbeiter mit einem Budget von fast 1,3 Milliarden Euro.
Das BKA konzentriert sich auf die Nutzung von künstlicher Intelligenz und Biometrie. Laut Mertz wird eine "aktive Verteidigung" gegen Cyberangriffe aufgebaut. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt betonte, dass Deutschland ein Ziel hybrider Kriegsführung sei.
Quelle: ΑΠΕ-ΜΠΕ