Malawi: Gefälschtes Begräbnis für Holzkohle-Schmuggel

In Malawi werden mindestens neun Personen gesucht, nachdem sie beim Schmuggel von illegaler Holzkohle in einem Leichenwagen erwischt wurden und eine gefälschte Beerdigung inszenierten. Polizei- und Forstbeamte berichteten, dass der illegale Holzkohlehandel weit verbreitet ist und zur Entwaldung führt.
Forstbeamte stoppten die „Beerdigung“ in Tsikuawa und fanden einen leeren Sarg und etwa 30 Säcke Holzkohle im Wert von 3 Millionen Kwacha (ca. 1800 Euro). Den Verdächtigen drohen fünf Jahre Gefängnis. Sie flohen und ließen den Leichenwagen zurück. Ihnen wird illegaler Besitz und Transport von Forstprodukten vorgeworfen.
Die Einwohner von Malawi verwenden Holzkohle zum Kochen, da es häufig zu Stromausfällen kommt.
Quelle: APE-MPE