Crans Montana: War der Notausgang in der Bar verschlossen?

Im Zusammenhang mit dem Brand in der Bar Le Constellation in Crans Montana, Schweiz, sind schwere Vorwürfe aufgetaucht. Mitarbeiter und Gäste berichten, dass mindestens ein Notausgang "immer verschlossen" war.
Das Feuer, das am Silvesterabend ausbrach, forderte das Leben von 40 Menschen und verletzte 119. Die Flammen breiteten sich schnell aus und setzten giftigen Rauch frei.
Zeugenaussagen deuten darauf hin, dass der betreffende Ausgang als Lagerraum genutzt wurde, wobei ein Sofa und andere Gegenstände ihn versperrten. Eine Barkeeperin, die 31-jährige Andrea, gab an, dass der Ausgang immer verschlossen war, während ein anderer Zeuge, Grigori, behauptete, er sei geschlossen geblieben, um zu verhindern, dass Kunden gehen, ohne zu bezahlen.
Die Schweizer Behörden haben eine strafrechtliche Untersuchung gegen die Barbesitzer, Jacques Moret, 49 Jahre alt, und seine Frau Jessica, 40 Jahre alt, wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet. Zu den Opfern gehören die 16-jährige Chiara Costanzo und der 17-jährige Emanuele Galepini.
Die Polizei hat acht Schweizer Todesopfer identifiziert, und die Identifizierung der übrigen Opfer ist noch im Gange. Die Psychologin Elvira Venturella unterstützt die Familien der Vermissten.