Costa: Die EU wird ihre Interessen und sich selbst weiterhin verteidigen

Der außerordentliche EU-Gipfel in Brüssel, auf dem die transatlantischen Beziehungen erörtert wurden, ist abgeschlossen. Die europäischen Staats- und Regierungschefs einigten sich darauf, ihre Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten fortzusetzen und gleichzeitig Grenzen gegen Bedrohungen zu setzen. Der Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa, betonte, dass die EU ihre Interessen und sich selbst verteidigen werde.
Antonio Costa betonte, dass die Beziehungen zwischen Partnern auf Respekt basieren sollten. Er erwähnte auch das gemeinsame Interesse der EU und der USA an der Sicherheit der Arktis durch die NATO. Er wies darauf hin, dass nur Dänemark und Grönland das Recht haben, Entscheidungen über Fragen zu treffen, die sie betreffen, wobei sich die EU auf die Grundsätze des Völkerrechts stützt.
Costa bezeichnete die Ankündigung, dass die USA keine neuen Zölle auf Europa erheben werden, als positiv und bekräftigte, dass das Ziel weiterhin die Stabilisierung der Handelsbeziehungen sei. Ursula von der Leyen erklärte, dass im nächsten EU-Haushalt eine Verdoppelung der finanziellen Unterstützung für Grönland vorgeschlagen wurde.