EU-Kommission: Keine Bedenken hinsichtlich Abhängigkeit von US-amerikanischem LNG

Die Europäische Kommission hat sich über ihre Vertreter zu der Diskussion über die mögliche übermäßige Abhängigkeit der EU von US-amerikanischem Flüssigerdgas (LNG) geäußert. Die Energiesprecherin Anna-Kaisa Itkonen erklärte, dass die verfügbaren Daten keine Bedenken hinsichtlich einer übermäßigen Abhängigkeit von den USA erkennen lassen.
Itkonen betonte, dass die Zunahme der Importe aus den USA Teil der Strategie zur Verringerung der Abhängigkeit von Russland sei. Sie betonte auch, dass US-amerikanisches LNG nicht mit der früheren Abhängigkeit von Russland verglichen werden könne, da Russland Energie als Instrument für politischen Druck eingesetzt habe, während der LNG-Markt flexibler sei.
Die Chefsprecherin Paula Pinio stellte klar, dass die Erklärungen der Kommission keine Leugnung früherer Warnungen darstellen, sondern eine Kontextualisierung. Die Kommission beobachtet die globalen Märkte genau, um die Entstehung neuer Abhängigkeiten zu vermeiden.
Die Politik der EU basiert auf der Diversifizierung der Lieferanten, der Stärkung des Energiebinnenmarktes und der Entwicklung sauberer Energie innerhalb der Union. Die USA sind seit 2022 zu einer wichtigen Quelle für Erdgasimporte für die EU geworden.
Quelle: ΚΥΠΕ