Starkes Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert die Türkei – Gebäude stürzen ein

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 erschütterte am Sonntag (10.08.) die Türkei. Das Epizentrum lag in der Provinz Balıkesir. Die Herdtiefe betrug 11 Kilometer.
Das Erdbeben war bis nach Istanbul zu spüren, das etwa 200 Kilometer entfernt liegt. Laut der SIGMA-Korrespondentin in der Türkei, Maria Zacharaki, rannten die Bewohner panisch auf die Straßen. Es wurden keine Opfer gemeldet.
Innenminister Yerlikaya erklärte, dass es keine negativen Auswirkungen des Erdbebens der Stärke 6,1 in der Provinz Balıkesir gegeben habe. Nach dem Hauptbeben wurden in Manisa zwei Nachbeben der Stärke 4,6 und 4,3 registriert.
Das Erdbeben war auch auf den Inseln der östlichen Ägäis zu spüren, darunter Samos.
Der Bürgermeister von Sindirgi, Serkan Sak, berichtete, dass einige Gebäude eingestürzt seien und 4 Personen gerettet wurden. In einigen Gebieten gibt es Kommunikationsprobleme.
Der Geowissenschaftler Professor Dr. Naci Görür erklärte, dass das Erdbeben in der Simav-Verwerfungszone aufgetreten sei und es zu Schäden kommen könne. Er riet den Bewohnern, sich eine Weile von ihren Häusern fernzuhalten.