Spanien: Gewährt einer halben Million Migranten Aufenthaltsgenehmigung

Der spanische Premierminister Pedro Sánchez gewährte am 2. Februar 2026 einer halben Million Migranten eine Aufenthaltsgenehmigung, ein Schritt, der sich gegen rechtsextreme Politik und rassistische Rhetorik richtet.
Die Entscheidung sieht vor, dass diejenigen, die nachweisen können, dass sie sich mindestens fünf Monate vor Ende 2025 in Spanien aufgehalten haben und keine Vorstrafen haben, eine verlängerbare Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis beantragen können.
Im Jahr 2018 begrüßte Sánchez die 630 Migranten des Rettungsschiffs Aquarius, denen Italien und Malta die Einreise verweigert hatten. Er erklärte, Spanien müsse sich entscheiden, ob es ein offenes und wohlhabendes Land oder ein geschlossenes und armes Land sein wolle.
Ihm zufolge ist die Aufnahme von Migranten der einzig realistische Weg, um die Wirtschaft anzukurbeln und den Sozialstaat zu erhalten.
Von Trumps ICE bis zur Küstenwache von Plevris koordinieren sich die Staaten in einer unausgesprochenen Verschwörung, wobei die Diskussion um Migration zu einem Instrument der politischen Polarisierung wird.