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Ecuador: 17 Tote bei bewaffneten Angriffen

By Staff
Ecuador: 17 Tote bei bewaffneten Angriffen
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Zwei bewaffnete Angriffe auf Zivilisten in Ecuador führten laut einem aktuellen Polizeibericht zu 17 Toten und 14 Verletzten. Die Angriffe ereigneten sich in einem Küstengebiet, dem Epizentrum der Zusammenstöße zwischen Drogenhandelsbanden.

Fünfzehn Menschen wurden vor einem Spirituosengeschäft in der Stadt El Empalme durch Schüsse getötet. Zwei weitere wurden in der Nähe ermordet. Augenzeugen berichteten, dass die Täter unter dem Ruf „Wölfe in Aktion!“ das Feuer eröffneten. Der Satz bezieht sich auf die Los Lobos-Bande.

Die Polizei gab bekannt, dass 14 der Opfer keine Vorstrafen hatten. Ein Minderjähriger erlag seinen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Massakers.

Präsident Daniel Noboa hat Ecuador aufgrund der Eskalation der Gewalt in einen Zustand des „internen bewaffneten Konflikts“ versetzt. Die Mordrate ist deutlich gestiegen und erreichte im Jahr 2024 38 pro 100.000 Einwohner.

Vor einer Woche wurden in einer Bar in General Villamil neun Menschen getötet. Zuvor wurden im Hafen von Manta mindestens 20 Menschen ermordet.

Quelle: ΑΠΕ-ΜΠΕ-AFP