Japan: Mann als Bär verkleidet bei Polizeiübung

In Japan führte die Polizei der Präfektur Tochigi nach zunehmenden Bärenangriffen eine Bärenabwehrübung durch. Die Übung umfasste einen Mann, der als Bär verkleidet war.
Die Übung fand in einem Berggebiet statt und umfasste den Einsatz von Feuerwerkskörpern, um wilde Tiere zu vertreiben. Die Behörden meldeten in diesem Jahr drei Bärenbeobachtungen in Tochigi.
Ein kürzlicher Vorfall, der Besorgnis auslöste, war der Tod eines 52-jährigen Zeitungsausträgers in Fukushima, der am 12. Juli von einem Bären angegriffen wurde. Ein in derselben Gegend getöteter Bär wurde durch DNA als verantwortlich für diesen Tod und den Tod einer Frau vor vier Jahren identifiziert.
Am selben Tag wie die Übung in Tochigi wurde ein Bauer in der Präfektur Akita bei einem Bärenangriff verletzt. In Akita wurden seit Anfang Juli mehr als 650 Bärenbeobachtungen registriert, fast dreimal so viele wie im Vorjahr.