Deutschland: Älteste Erwerbsbevölkerung in der Eurozone

Deutschland hat die älteste Erwerbsbevölkerung in der Eurozone. Laut dem Statistische Bundesamt Destatis sind 24 % der Erwerbstätigen zwischen 55 und 64 Jahre alt. Dies ist deutlich höher als der Durchschnitt der Eurozone von 20,1 %.
Bundeskanzler Friedrich Merz fördert die Verlängerung des Erwerbslebens, um dem Arbeitskräftemangel aufgrund des demografischen Wandels entgegenzuwirken. In Deutschland liegt das durchschnittliche Renteneintrittsalter bei 64 Jahren und 8 Monaten und wird bis 2029 schrittweise auf 67 Jahre angehoben.
Die Bundesregierung hat Steuererleichterungen für diejenigen eingeführt, die nach dem gesetzlichen Renteneintrittsalter weiterarbeiten. Auch eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre wird geprüft.
Destatis erklärt, dass die Alterung der Erwerbsbevölkerung auf die Alterung der Bevölkerung und den Trend zu einem späteren Renteneintritt zurückzuführen ist. Im Jahr 2025 wurde in Deutschland ein Bevölkerungsrückgang von rund 100.000 Einwohnern verzeichnet.
Quelle: ot.gr