Europäischer Plan für bezahlbaren Wohnraum: Ein Schritt zu einem umfassenden Rahmen

Die informelle Telefonkonferenz der Wohnungsbauminister der 27 EU-Mitgliedstaaten unter zyprischer Präsidentschaft hob die akute Wohnungskrise hervor. Innenminister Konstantinos Ioannou erklärte, Wohnen sei ein soziales Recht und der Europäische Plan für bezahlbaren Wohnraum sei ein entscheidender Schritt hin zu einem umfassenden europäischen Rahmen.
Herr Ioannou betonte die Notwendigkeit eines starken europäischen Ansatzes, der die Lösungen auf nationaler und lokaler Ebene ergänzt. Er verwies auch auf die Herausforderungen, vor denen die Bürger aufgrund steigender Preise und Mieten, des eingeschränkten Zugangs zu Finanzmitteln und des unzureichenden Angebots stehen.
Der EU-Kommissar für Energie und Wohnen, Dan Jørgensen, bezeichnete die Wohnungskrise als Bedrohung der Demokratie und betonte die Notwendigkeit sofortigen Handelns. Er stellte die wichtigsten Elemente des Aktionsplans der Kommission vor und betonte, dass viele der notwendigen Maßnahmen auf nationaler und lokaler Ebene ergriffen werden müssen.
Herr Jørgensen ging auch auf das Thema der kurzfristigen Vermietung ein und erwähnte, dass die Kommission bis Ende des Jahres einen Legislativvorschlag zur Lösung des Problems vorlegen wird.
Nach der ersten informellen Diskussion auf Ministerebene wird das Thema am 9. März die Tagesordnung des EPSCO-Rates beherrschen.
Quelle: CNA