Europäische Wohnungskrise: Hohe Mieten und Preissteigerungen

Eurostat-Daten bestätigen, dass die Wohnungskrise ein gesamteuropäisches Phänomen ist. Von 2015 bis zum dritten Quartal 2025 stiegen die Mieten in der Europäischen Union um 21,1 %.
Laut Theodoros Mitrakos, dem ehemaligen stellvertretenden Gouverneur der Bank von Griechenland, stiegen die Hauspreise in der EU im dritten Quartal 2025 im Jahresvergleich um 5,5 %, während die Mieten um 3,1 % stiegen. Auf Quartalsbasis stiegen die Hauspreise um 1,6 % und die Mieten um 0,9 %.
Von 2015 bis zum dritten Quartal 2025 stiegen die Hauspreise in der EU um 63,6 %. In Ungarn haben sich die Hauspreise mehr als verdreifacht (+275 %). Die Mieten stiegen in allen EU-Ländern, wobei Ungarn einen Anstieg von 107 % verzeichnete.
Die Wohnungskrise ist ein europäisches Phänomen, das durch einen Mangel an Neubauten und steigende Verkaufspreise noch verschärft wird.