Sechs Tote durch Hitzewelle in Süditalien

Sechs Menschen sind seit vergangenem Freitag in Süditalien aufgrund der starken Hitzewelle, die die Region heimsucht, gestorben, wie die Behörden mitteilten. Das Phänomen, das Meteorologen „Kamel“ genannt haben, hat zu extremen Temperaturen geführt, wobei das Quecksilber 43 Grad Celsius übersteigt.
Die Opfer wurden in der Gegend von Salento in Apulien südlich von Bari gefunden. Am Montag erlitten ein 60-Jähriger und ein 81-Jähriger am Strand einen Herzstillstand und starben.
In den vergangenen Tagen starben eine 19-jährige Touristin aus Österreich, zwei italienische Männer im Alter von 71 und 66 Jahren sowie eine 60-jährige Italienerin, die alle in der Gegend Urlaub machten. Ärzte gehen davon aus, dass die Todesfälle auf Herzinfarkte zurückzuführen sind, die mit den hohen Temperaturen zusammenhängen.
Laut Wettervorhersagen soll die Hitzewelle ab Donnerstagabend nachlassen. In einigen Gebieten Süditaliens werden die Temperaturen jedoch voraussichtlich weiterhin höher als normal für diese Jahreszeit sein.