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EU: Plan zur Bekämpfung der Wohnungskrise

By Staff
EU: Plan zur Bekämpfung der Wohnungskrise
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Die Europäische Kommission bereitet einen umfassenden Plan zur Bekämpfung der Wohnungskrise vor, von der die EU-Länder betroffen sind. Die öffentliche Konsultation, die am 11. Juli begann und am 17. Oktober endet, zielt darauf ab, das Angebot an bezahlbarem Wohnraum zu erhöhen.

Steigende Hauspreise und Mieten sowie erhöhte Kosten für Versorgungsleistungen und Renovierungen üben Druck auf die Haushalte aus, insbesondere in Großstädten und Touristenzielen. Familien mit niedrigem Einkommen sind mit den größten Schwierigkeiten konfrontiert.

Laut der Europäischen Kommission sind die Hauspreise seit 2015 um mehr als 20% gestiegen, während die Mieten in Großstädten zwischen 2014 und 2024 für Einzimmerwohnungen um bis zu 48% gestiegen sind. 17% der Bevölkerung leben in überbelegten Wohnungen.

Die EU erwägt verschiedene Prioritäten, darunter die Schaffung einer europaweiten Investitionsplattform für bezahlbares und nachhaltiges Wohnen, die Lenkung von Liquidität in den Wohnungsmarkt und die Überarbeitung der Regeln für staatliche Beihilfen.

In Zypern variieren die Immobilienpreise je nach Region. In Nikosia stieg der durchschnittliche Verkaufspreis von Häusern um 35,5% und erreichte 412.000 Euro. In Limassol stieg der Durchschnittswert von Wohnungen um 12,4% und erreichte 372.000 Euro.

Im Jahr 2026 wird die Europäische Kommission einen Vorschlag für einen europäischen Plan für bezahlbares Wohnen vorlegen.

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