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Australien: Mutter nach 20 Jahren Haft freigesprochen – Entschädigung

By Staff
Australien: Mutter nach 20 Jahren Haft freigesprochen – Entschädigung
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Kathleen Folbigg, einst als „Australiens schlimmste Mutter“ bezeichnet, erhält eine Entschädigung für die 20 Jahre, die sie im Gefängnis verbracht hat. Sie wurde vom Tod ihrer vier Kinder freigesprochen, unterstützt durch genetische Beweise.

Folbigg wurde 2003 verurteilt, aber 2023 freigelassen, nachdem eine gerichtliche Überprüfung ergab, dass die Babys möglicherweise an einer genetischen Erkrankung gestorben waren. Ihr Anwalt gab an, dass sie ein Entschädigungsangebot von 1.116.598 € erhalten habe, das sie als „unfair“ bezeichnete.

Folbiggs vier kleine Kinder starben plötzlich zwischen 1989 und 1999. Die Staatsanwaltschaft behauptete, sie habe sie erstickt. Im Jahr 2003 wurde sie zu 40 Jahren Gefängnis verurteilt, später auf 30 Jahre reduziert.

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2023 kam zu dem Schluss, dass ihre Kinder aufgrund seltener genetischer Mutationen eines natürlichen Todes gestorben sein könnten. Ihr Anwalt erklärte, dass die Entschädigung nicht dem erlittenen Leid entspreche.

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