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Märkte in Alarmbereitschaft wegen politischer Krise in Frankreich

By Staff
Märkte in Alarmbereitschaft wegen politischer Krise in Frankreich
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Die neue politische Krise in Frankreich rückt die Anfälligkeit der Eurozone für Haushaltsdefizite und politische Instabilität wieder in den Vordergrund. Investoren warnen, dass die Vertrauensabstimmung am 8. September ein entscheidender Punkt sein wird.

Der Zusammenbruch der Regierung Bairou gilt als wahrscheinlich, mit potenziellen Herabstufungen durch Ratingagenturen.

Premierminister François Bairou hat eine Vertrauensabstimmung über den Haushalt 2026 gefordert, der Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in Höhe von 43,8 Milliarden Euro vorsieht. Frankreichs Defizit erreichte 2024 5,8 % des BIP.

ING warnt, dass die Krise die Wirtschaft belasten wird, während Goldman Sachs schätzt, dass das Defizit höher als die Ziele sein wird. Scope Ratings prognostiziert einen Anstieg der Schulden auf 122 % des BIP bis 2030.

Eine neue Runde von Bewertungen durch Fitch, DBRS, Scope, Moody's und S&P beginnt im September. Societe Generale prognostiziert eine Herabstufung durch Fitch.

Die Krise in Frankreich ist ein Weckruf für Europa, da die Instabilität der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone die gesamte europäische Struktur unter Druck setzt.

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