Afrikanischer Staub: Bilder von Santorin, Kreta – Flug- und Fährunterbrechungen

Intensiver afrikanischer Staubtransport hat eine erstickende Atmosphäre auf Kreta und den Kykladen geschaffen. Bilder von Santorin zeigen die Caldera mit blutrotem Himmel und eingeschränkter Sicht.
In Naxos, Santorin, Tinos und Syros ist die Sichtweite deutlich reduziert. Auf Kreta sind Gebiete wie Heraklion, Rethymno und Chania stark betroffen.
Laut dem Forschungsdirektor des Nationalen Observatoriums von Athen, Konstantinos Lagouvardos, sind die Konzentrationen von Schwebeteilchen in der Luft auf Kreta extrem hoch, wobei die Stationen Konzentrationen von fast 1.000 Mikrogramm/Kubikmeter verzeichnen.
Aufgrund der geringen Sichtweite (ca. 200 Meter) am Flughafen Heraklion wurden sieben ankommende Flüge umgeleitet und zwei Flüge gestrichen. Darüber hinaus werden die abendlichen Fährverbindungen von Piräus nach Kreta nicht betrieben, und von Lavrio und Rafina aus gilt ein Fahrverbot.
Alle Schulen auf Kreta bleiben morgen geschlossen.
Experten raten zur Vorsicht, insbesondere für gefährdete Gruppen, aufgrund der verschlechterten Luftqualität.