Sudan: Deutlicher Anstieg der zivilen Todesfälle im ersten Halbjahr 2024

Laut dem Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) wurde im ersten Halbjahr 2024 ein deutlicher Anstieg der zivilen Todesfälle im Sudan verzeichnet. Zwischen Januar und Juni wurden mindestens 3.384 Zivilisten getötet, hauptsächlich in Darfur.
Bei einer kürzlichen Tragödie wurden mindestens 75 Menschen bei einem Drohnenangriff auf ein Lager für Vertriebene in der Nähe von Al Fashir getötet.
Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte äußerte sich besorgt über die Eskalation des Konflikts und den zunehmenden Einsatz von Drohnen bei Angriffen auf Zivilisten. Der Krieg im Sudan, der im April 2023 begann, hat eine massive humanitäre Krise verursacht.
Die UN fordern die Staaten auf, den Konflikt zu beenden, der zu Hungersnot und einer Cholera-Epidemie geführt hat.
Eine UN-Faktenfindungsmission berichtete über Kriegsverbrechen beider Seiten, wobei die Rapid Support Forces (RSF) Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen wurden.