Indonesien: Paar wegen Ehebruchs öffentlich ausgepeitscht – Frau wird ohnmächtig

In der Provinz Aceh in Indonesien wurde ein Paar wegen Ehebruchs gemäß der Scharia öffentlich ausgepeitscht. Die Strafe umfasste 140 Schläge mit einem Bambusstock.
Das Paar wurde von einem islamischen Gericht wegen außerehelichen Geschlechtsverkehrs und Alkoholkonsums verurteilt. Die Frau wurde während der Auspeitschung ohnmächtig und in einen Krankenwagen gebracht.
Zusätzlich wurden vier weitere Personen, darunter ein Polizist und sein Partner, wegen außerehelicher Beziehungen ausgepeitscht und erhielten jeweils 23 Schläge.
Die Provinz Aceh setzt seit 2001 die Scharia um. Menschenrechtsorganisationen verurteilen öffentliche Auspeitschungen, aber die Praxis erfreut sich starker öffentlicher Unterstützung.
Zentrales Archivfoto: Ein Beamter des Scharia-Gesetzes peitscht am Donnerstag, den 27. Februar 2025, in der Provinz Aceh, Indonesien, einen Mann mit einem Bambusstock aus, der wegen homosexuellen Geschlechtsverkehrs verurteilt wurde.