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Guatemala: Armee und Polizei mit gepanzerten Fahrzeugen nach Polizistenmorden

By Staff
Guatemala: Armee und Polizei mit gepanzerten Fahrzeugen nach Polizistenmorden
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In Guatemala haben Armee und Polizei nach der Ermordung von 11 Polizisten gepanzerte Fahrzeuge auf den Straßen eingesetzt. Die Behörden haben den Ausnahmezustand und einen „Präventionsstatus“ verhängt.

Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Banden Barrio 18 und Mara Salvatrucha (MS-13) zu bekämpfen, denen Gefängnisaufstände und eine Welle der Gewalt vorgeworfen werden. Der seit dem 18. Januar geltende „Ausnahmezustand“ wurde von Präsident Bernardo Arévalo verlängert, was Festnahmen ohne Haftbefehl ermöglicht.

Gleichzeitig wurde für zwei Wochen ein „Präventionsstatus“ ausgerufen, der gemeinsame Operationen der Streitkräfte und der Polizei in der Hauptstadt und den angrenzenden Gemeinden ermöglicht. Der Plan mit dem Namen „Plan Centinela Metropolitano“ wurde in Stadtteilen der Hauptstadt gestartet.

Verteidigungsminister Henry Sáenz kündigte Operationen in Gebieten an, in denen die Kriminalität aufgrund der Banden grassiert. Laut Arévalo hat der Ausnahmezustand die Eskalation der Gewalt verhindert und die Kommunikation in den Gefängnissen unterbrochen.

Die Morde an den elf Polizisten erfolgten als Vergeltung für die Wiedererlangung der Kontrolle über Gefängnisse, in denen Häftlinge randaliert hatten.

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