Afghanistan: Mindestens 2.200 Tote nach Erdbeben

Mindestens 2.200 Menschen sind bei dem Erdbeben der Stärke 6, das am Sonntag, den 31. August, den Osten Afghanistans erschüttert hat, ums Leben gekommen, 3.600 wurden verletzt.
Die Provinz Kunar ist mit 2.205 Toten und 3.640 Verletzten am stärksten betroffen. Hunderte Häuser stürzten ein, und die Rettungsarbeiten werden mit Schwierigkeiten fortgesetzt.
Der Taliban-Beamte Hamdullah Fitrat sagte, es sei eines der tödlichsten Erdbeben der letzten Jahrzehnte. Die UN warnt, dass die Zahl der Opfer steigen könnte. Die Taliban-Regierung bittet um internationale humanitäre Hilfe.