Der Leuchtturm von Alexandria: Die Geschichte eines Wunders

Der Leuchtturm von Alexandria, eines der sieben Weltwunder der Antike, war etwa 120 Meter hoch und wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. auf der Insel Pharos vor der Küste von Alexandria erbaut.
Sein Bau wurde von Ptolemaios Philadelphos dem Architekten Sostratos von Knidos in Auftrag gegeben. Der Leuchtturm bestand aus drei Teilen: einer quadratischen Basis, einem achteckigen Mittelteil und einem zylindrischen Oberteil, der von einer Statue des Poseidon gekrönt wurde.
Er funktionierte bis zur arabischen Eroberung Alexandrias im 7. Jahrhundert. Erdbeben, vor allem das von 1303, verursachten seine allmähliche Zerstörung. Schließlich stürzte er 1324 vollständig ein. An seiner Stelle errichtete Emir Qaitbay eine Festung aus den verbliebenen Materialien.
Der Leuchtturm von Alexandria war nicht nur eine Navigationshilfe, sondern auch ein Symbol der Stadt und ihres intellektuellen Wohlstands, da er mit der Bibliothek und dem Museum von Alexandria verbunden war.