Oscars 2026: Absage des roten Teppichs wegen Spannungen im Iran erwogen

Die Organisatoren der Oscars 2026 erwägen einen alternativen Plan, der möglicherweise die Absage des roten Teppichs beinhaltet, aufgrund der anhaltenden Entwicklungen im Iran. Ziel ist es, den Eindruck eines protzigen Feierns inmitten der „Operation Epic Fury“ im Nahen Osten zu vermeiden.
Ursprünglich war geplant, den Laufsteg mit japanischen Ahornbäumen zu schmücken, Symbolen für Frieden und Langlebigkeit, aber es gibt Bedenken hinsichtlich der Angemessenheit einer solchen Dekoration unter den gegenwärtigen Umständen. Trotz der Gerüchte berichten Quellen aus der Filmindustrie, dass noch keine Änderungen an den Plänen vorgenommen wurden, obwohl die Akademie das aktuelle Klima berücksichtigt.
In diesem Jahr gibt es drei iranische Oscar-Nominierte, darunter Jafar Panahi. Mehrere Brancheninsider äußern Bedenken, dass sich der rote Teppich als „Minenfeld“ erweisen könnte, da Schauspieler und ihre Vertreter sich davor hüten, Fragen zu internationalen Entwicklungen gestellt zu bekommen.
Darüber hinaus besteht Unsicherheit darüber, ob die Teilnehmer „ICE OUT“- und „BE GOOD“-Anstecker tragen werden, wie es bei den Golden Globes der Fall war. Bei den SAG Awards wurden viele Fernsehsender aufgrund von Befürchtungen über Fragen zum Iran in ungünstige Positionen gebracht.