Der schwebende Frosch: Das Experiment, das einen Nobelpreis gewann

Im Jahr 1997 führte der Physiker Andre Geim mit seinem Team ein historisches Experiment durch: Sie ließen einen Frosch in einem starken Magneten schweben.
Drei Jahre später brachte ihnen dieses Unterfangen den Ig-Nobelpreis ein, den 'humorvollen Nobelpreis' für die unerwartetsten wissenschaftlichen Entdeckungen. Später gewann Geim selbst den Nobelpreis für Physik für die Entdeckung von Graphen.
Die Levitation des Frosches ist auf den Diamagnetismus zurückzuführen. Alle Objekte haben ein winziges Magnetfeld. Wenn sie einem extrem starken Magneten ausgesetzt werden, kann dieses Feld abstoßend reagieren und das Objekt 'wegstoßen'.
Wissenschaftler nutzten dieses Phänomen, indem sie den Frosch in ein starkes Magnetfeld brachten, wodurch sein mit Wasser gefüllter Körper abgestoßen wurde und schwebte.