Beruf oder Berufung? Betrachtungen einer Philologin

Eine persönliche Erfahrung einer Philologin und Schriftstellerin bezüglich der Behandlung durch Ärzte in einem Krankenhaus wirft Fragen über die Natur des medizinischen Berufs auf. Die Autorin fragt sich, ob Medizin nur ein Beruf oder auch eine Berufung ist, die ein hohes Verantwortungsbewusstsein und Empathie erfordert.
Durch spezifische Vorfälle und Dialoge beschreibt die Autorin die Gleichgültigkeit und den Mangel an Empathie, die sie von einigen Ärzten erfahren hat, und hinterfragt, ob sie diesen Fachleuten vertrauen kann. Sie bezieht sich auf Sätze, die sie gehört hat, wie „Sie müssen den Tod akzeptieren“ und „Bis morgen wissen wir nicht, ob sie es schaffen wird“, die ihre Angst verstärken.
Die Autorin drückt ihre Enttäuschung über das unmenschliche Verhalten aus, dem sie begegnet ist, und betont die Notwendigkeit von Verständnis und Unterstützung für Patienten und ihre Familien in schwierigen Zeiten. Sie weist auf den Kontrast zwischen der Gleichgültigkeit der Ärzte und der Unterstützung hin, die sie von anderen Patienten und Pflegepersonal erhalten hat.
Abschließend stellt die Autorin den Wert des von den Ärzten geleisteten Eides in Frage und drückt ihre Empörung über den Mangel an Empathie und die provokative Gleichgültigkeit aus, die sie erfahren hat.