Magnesium: Ein Verbündeter bei der Vorbeugung von Darmkrebs

Eine neue Studie des Vanderbilt University Medical Center legt nahe, dass Magnesiumpräparate eine entscheidende Rolle bei der Vorbeugung von Darmkrebs spielen können, indem sie die Darmbakterien stärken.
Die im The American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichte Studie ergab, dass Magnesiumpräparate die Anzahl der an der Vitamin-D-Produktion beteiligten Darmbakterien erhöhten, was dazu beitragen kann, das Wachstum von Darmkrebs zu hemmen.
Forscher unter der Leitung von Qi Dai fanden heraus, dass Magnesium die lokale Vitamin-D-Produktion im Darm verstärkt und so schützende Anti-Krebs-Wirkungen entfaltet.
Die Ergebnisse zeigten, dass Magnesiumpräparate die Anzahl der Bakterien Carnobacterium maltaromaticum und Faecalibacterium prausnitzii bei Teilnehmern mit normaler Funktion des TRPM7-Genotyps signifikant erhöhten. Diese Bakterien erhöhen den Vitamin-D-Spiegel und senken das Risiko für Darmkrebs.
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass Magnesiumpräparate das Risiko für Darmkrebs senken könnten, insbesondere bei Personen mit bestimmten genetischen Profilen.