IFET: Import von 850 neuen Medikamenten, die in Griechenland nicht erhältlich sind

Das Institut für Pharmazeutische Forschung und Technologie (IFET) zielt darauf ab, Medikamentenengpässe zu reduzieren und den Patientenzugang zu Behandlungen sicherzustellen, die in Griechenland nicht verfügbar sind. IFET importiert 850 neue Medikamente, hauptsächlich für seltene Krankheiten.
Die Geschäftsführerin von IFET, Eleftheria Tokatlidi, erklärte, dass die Medikamentenengpässe deutlich zurückgegangen sind. IFET hat in den letzten zwei Jahren 219 neue Medikamente importiert, darunter 160 neue Therapien, die von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zugelassen wurden.
Im Jahr 2025 haben sich die Notfall-Importaufträge für Medikamente im Vergleich zu 2024 verdoppelt. 69 % der von IFET im Jahr 2024 vertriebenen Medikamente waren Orphan-Arzneimittel im Wert von 280 Millionen Euro.
IFET zielt darauf ab, Medikamentenengpässe zu beseitigen, einen schnelleren Zugang zu neuen Therapien zu ermöglichen und seine digitale Infrastruktur zu stärken. Es ist auch eine neue digitale Plattform geplant, um Patienten über den Fortschritt ihrer Rezepte zu informieren.