Meningitis-Ausbruch in Großbritannien: Todesfälle und massenhafte Antibiotika-Verteilung

Ein Meningitis-Ausbruch in Kent, Großbritannien, steht im Zusammenhang mit einer Party in einem Nachtclub in Canterbury. Es wurden zwei Todesfälle und mindestens 11 Krankenhausaufenthalte gemeldet.
Die Behörden verteilen vorbeugend Antibiotika an 16.000 Studenten und Mitarbeiter der University of Kent. Auch in benachbarten Gebieten wie Ashford und Whitstable wurden Fälle identifiziert.
Die UK Health Security Agency (UKHSA) räumte eine Verzögerung bei der Information der Öffentlichkeit ein, was zu Gegenreaktionen führte.
Nach Angaben der Gesundheitsbehörden wurden einige Fälle als Meningitis Typ B identifiziert, gegen die es eine Impfung gibt, aber die Impfquote bei Jugendlichen ist weiterhin niedrig.
Die Behörden fordern alle, die Symptome (Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen) verspüren, dringend auf, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.