Griechische Kardiologische Gesellschaft schlägt CPR-Schulung für Führerscheine vor

Die Griechische Kardiologische Gesellschaft (EKE) schlägt vor, den Erwerb des Führerscheins mit einer Schulung in kardiopulmonaler Reanimation (CPR) zu verbinden. Laut EKE kann das Wissen über CPR die Überlebenschancen eines Herzstillstandsopfers verdoppeln oder verdreifachen, insbesondere wenn es sofort durchgeführt wird.
Die EKE schätzt, dass allein in Attika jährlich bis zu 600 Leben gerettet werden könnten, wenn die allgemeine Bevölkerung eine CPR-Schulung hätte. Die Gesellschaft plant, dem Verkehrsministerium einen formellen Vorschlag zur Integration von CPR in den Führerscheinerteilungsprozess vorzulegen.
Der Professor für Kardiologie und Präsident der EKE, Konstantinos Toutouzas, betonte, dass das Wissen über CPR eine Garantie für sozialen Beitrag und Schutz des menschlichen Lebens sei.
Die EKE organisiert zertifizierte CPR-Seminare des European Resuscitation Council, die die Öffentlichkeit und Angehörige der Gesundheitsberufe informieren und schulen.