Lehrer-Burnout: Kündigungen steigen in Griechenland

Lehrer in Griechenland erleben ein hohes Maß an beruflicher Erschöpfung, was zu einem Anstieg der Kündigungsanträge führt. Studien zeigen, dass griechische Lehrer mit erheblicher emotionaler Erschöpfung und einem Gefühl des Scheiterns konfrontiert sind.
Laut einer Studie aus dem Jahr 2016 erreichten 56,5 % der Lehrer hohe Werte bei der emotionalen Erschöpfung, während 36,7 % sich beruflich erfolglos fühlen. Neue Daten aus dem Jahr 2023 zeigen, dass sich die Situation nach der Pandemie verschlechtert hat.
Dr. Giorgos Kosyvas, Koordinator der jüngsten Studie, weist darauf hin, dass Lehrerinnen, festangestellte Mitarbeiter und Lehrer im Alter von 41 bis 60 Jahren die höchsten Erschöpfungswerte aufweisen. Faktoren wie die Wirtschaftskrise, niedrige Gehälter und mangelnde Unterstützung tragen zur beruflichen Erschöpfung bei.
Christos Kyrgiakis, ein Mathematikprofessor, bestätigt den Anstieg der Kündigungen und Versetzungen aufgrund beruflicher Erschöpfung. Darüber hinaus erwähnt er, dass sich Lehrer einem Strafregime ausgesetzt fühlen, mit einem Anstieg der Disziplinarmaßnahmen.
Unterfinanzierung des öffentlichen Bildungswesens und mangelnde Unterstützung verschärfen die Situation und zwingen die Lehrer, mehrere Rollen ohne ausreichende Ressourcen zu übernehmen.