Glykeria: "Ein Krieg ist immer etwas sehr Schlimmes"

Glykeria, zu Gast in der Sendung „To Proino“, sprach über die Reaktionen auf ihr Konzert in Israel.
"Ich verstehe nicht, warum das alles passiert ist. Ich verstehe die Reaktionen bis zu einem gewissen Grad. Ich wollte keine Position beziehen, weil ich seit 35 Jahren nach Israel fahre. Ich habe dort Freunde gefunden. Ich glaube, dass es bei diesen Ereignissen viele Seiten gibt, jeder hat etwas zu sagen. Es gibt dort Menschen, die an keinem Völkermord beteiligt sind. Es ist nicht kollektiv ein Völkermordvolk. Ein Krieg ist immer etwas sehr Schlimmes, weil er für keine Seite gut ist", erklärte Glykeria.
In Bezug auf die Unterstützung durch andere Künstler sagte sie: "Griechische Künstler waren nicht unterstützend. Das alles war sehr unfair, dieser Kannibalismus gegen mich hätte nicht passieren dürfen, aber in meinem Herzen habe ich ihnen vergeben, weil ich die Menschen verstehe. Es war eine Verpflichtung, die ich vor langer Zeit eingegangen war, ich hatte versucht, dieses Konzert abzusagen, aber man sagte mir, dass dies nicht möglich sei."