Spionagefall: Reisen des chinesischen Spions nach Athen

Es wird eine Untersuchung zu einem Spionagefall innerhalb der Streitkräfte durchgeführt, bei dem ein 54-jähriger Luftwaffenoffizier im Mittelpunkt steht, der beschuldigt wird, militärische Geheimnisse an China weitergegeben zu haben. Der Offizier ist inhaftiert und wartet auf seine Aussage.
Nach Angaben der Behörden soll der Offizier während einer Privatreise im Jahr 2024 Kontakt zu einem chinesischen Verbindungsmann in Peking gehabt haben. Ein Jahr später reiste der chinesische Verbindungsmann nach Athen, um sich mit dem Offizier zu treffen und den Fortschritt der Mission zu besprechen. Während des Treffens soll er dem Offizier ein verschlüsseltes Mobiltelefon zur Kommunikation und Übertragung geheimer Informationen gegeben haben.
Die Behörden untersuchen auch die Möglichkeit eines Vermittlers sowie die mögliche Beteiligung anderer Personen, darunter pensionierte Offiziere. Auch Zahlungen, die der Offizier angeblich in Kryptowährungen erhalten hat, werden untersucht.
Berichten zufolge traf sich der chinesische Agent im Jahr 2025 in Athen mit dem Offizier, und die Behörden untersuchen, ob während des Treffens geheime Dokumente übergeben wurden. Auch die Beziehung des Offiziers zu einem "Schattenmann" und zwei pensionierten Offizieren, die Kommunikationskanäle mit China unterhalten, wird untersucht.
Der Offizier wird beschuldigt, geheime militärische Informationen gesammelt und weitergegeben zu haben, wodurch nationale Interessen gefährdet werden.