Violanta: Fragen nach tödlichem Propanleck

Nach den Ankündigungen der Feuerwehr bezüglich der Ursachen der tödlichen Explosion in der Fabrik Violanta, die das Leben von fünf Arbeiterinnen forderte, werden kritische Fragen aufgeworfen.
Die Feuerwehr hat den Eigentümer und zwei Führungskräfte des Unternehmens festgenommen, die bis zu weiteren Ermittlungen freigelassen wurden.
Die aufgeworfenen Fragen sind:
- Warum wurde die Korrosion der Rohrleitungen nicht festgestellt?
- Warum funktionierten die Propan-Erkennungsmechanismen nicht? Gab es Sensoren?
- Warum wurden die Warnungen vor Gasgeruch ignoriert?
- Welche Inspektionen wurden durchgeführt und wie wurden sie zertifiziert?
Laut Feuerwehrgeneral Anastasios Michalopoulos dauerte das Propanleck bereits seit Monaten an und befand sich unterirdisch. Das Leck führte zu einer Gaskonzentration in einem unterirdischen Raum, wo ein Funke die Explosion verursachte.
Eine wichtige Frage ist, ob die unterirdischen Rohrleitungen legal waren und ob Sicherheitsstandards eingehalten wurden. Das Brandschutz-, Kontroll- und Wartungsbuch der Anlage wird ebenfalls untersucht.
Darüber hinaus werden der Betrieb der Gasabsperr-Magnetventile und die von der Feuerwehr und anderen Diensten in den Anlagen durchgeführten Inspektionen geprüft.