Der Sofoulis-Sklavainas-Pakt und die Diktatur vom 4. August

Der berüchtigte „Sofoulis-Sklavainas-Pakt“ spielte eine bedeutende Rolle bei den politischen Ereignissen, die zur Diktatur vom 4. August 1936 durch Ioannis Metaxas führten. Nach dem Referendum über die Wiederherstellung der Monarchie und den Wahlen vom 26. Januar 1936 war die politische Situation in Griechenland instabil.
Themistoklis Sofoulis, der Führer der Liberalen, ging ein Bündnis mit Stelios Sklavainas, dem Vertreter der Volksfront (KKE), ein, um sich den Vorsitz des Parlaments zu sichern. Im Gegenzug versprach Sofoulis die Abschaffung des „Idionymo“-Gesetzes, Amnestie für politische Gefangene und Maßnahmen zugunsten von Bauern und Arbeitern.
Dieser Pakt, der es Sofoulis zwar ermöglichte, zum Parlamentspräsidenten gewählt zu werden, wurde später von der KKE aufgedeckt, was zu politischen Reaktionen und Destabilisierung führte. Die Unfähigkeit der großen Parteien zur Zusammenarbeit und der Tod von K. Demertzis führten zur Ernennung von Ioannis Metaxas zum Premierminister und zur Errichtung der Diktatur vom 4. August.