Vereinigung der Tempi-Opfer fordert Verlegung des Gerichtsorts

Die Vereinigung der Angehörigen der Opfer der Tragödie von Tempi fordert eine Verlegung des Gerichtsorts, da die Bedingungen keine würdevolle und offene Rechtspflege ermöglichen.
In einer Erklärung wirft die Vereinigung der Regierung vor, einen Prozess hinter verschlossenen Türen, fernab der Öffentlichkeit, durchführen zu wollen. Sie betont auch die Notwendigkeit, die Anwesenheit aller Beteiligten, einschließlich Angehöriger, Anwälte und Medienvertreter, in einem Raum sicherzustellen, der der Schwere des Falles Rechnung trägt.
Die Vereinigung erklärt, dass die Regierung drei Jahre nach der Tragödie weiterhin Hohn spricht, wobei der erste Tag des Prozesses von Bildern der Überfüllung und unzumutbaren Bedingungen im Gerichtssaal geprägt war. Es wird darauf hingewiesen, dass der gesamte Prozess trotz der dreijährigen Vorbereitungszeit offenbar überstürzt durchgeführt wurde, was zu einer Abwertung der Bedeutung des Prozesses geführt hat.
Die Vereinigung fordert eine sofortige Verlegung des Gerichtsorts, um die würdevolle Anwesenheit aller Beteiligten zu gewährleisten und die Vertuschung des Verbrechens von Tempi zu verhindern.