Nikos Zachariadis: Der Konflikt mit der KKE und Kritik

1962 geriet Nikos Zachariadis, der Führer der KKE (Kommunistische Partei Griechenlands) von 1931 bis 1956, mit der Parteiführung in Konflikt. In einem Telefongespräch mit der Zeitung "TA NEA" äußerte Zachariadis den Wunsch, nach Griechenland zurückzukehren und für seine Taten Rechenschaft abzulegen.
In einem Interview erklärte Zachariadis, er verspüre das Bedürfnis, sich vor dem griechischen Volk zu verantworten, und er sei bereit, dies über das griechische Justizsystem zu tun. Auf die Frage, ob diese Aktion einen Bruch mit der KKE signalisiere, antwortete er, er habe keine offenen Rechnungen mit der Partei und werde keine Ausbeutung gegen sie zulassen.
Im gleichen Zeitraum denunzierte das Zentralkomitee der KKE Nikos Zachariadis und Markos Vafiadis als "entlarvte Feinde" der Partei und beschuldigte sie parteifeindlicher Aktivitäten und Zusammenarbeit mit der Regierung.
Nikos Zachariadis starb 1973 in Sibirien.