Neuer Rechtsrahmen für soziale Wohnpartnerschaften

Die Regierung fördert einen neuen Rechtsrahmen für soziale Wohnpartnerschaften, der darauf abzielt, den privaten und öffentlichen Sektor zu kombinieren, um öffentliche Immobilien zu bauen oder zu renovieren. Der Gesetzentwurf des Ministeriums für sozialen Zusammenhalt und Familie steht bis zum 20. August zur öffentlichen Konsultation.
Ziel ist es, öffentliche Immobilien durch Anreize für private Initiativen zu nutzen, um Wohnraum zu schaffen, der den Wohnbedarf deckt. Es sieht die Schaffung von Sozialwohnungen und die Bereitstellung von Sozialmietwohnungen mit der Möglichkeit des Kaufs für gefährdete Gruppen vor.
Der Gesetzentwurf umfasst:
- Möglichkeit, die Verwaltung von Wohnungen an den Auftragnehmer zu übertragen.
- Möglichkeit für den Auftragnehmer, einen Miteigentumsanteil an der Immobilie zu erwerben.
- Schaffung eines elektronischen Registers für Transparenz.
- Einrichtung einer Generaldirektion für Demografie- und Wohnungspolitik.
- Regelung der Zulassungskriterien durch OPEKA.
- Festlegung eines Mindestprozentsatzes für Sozialwohnungen (30 %) pro Projekt.
- Bezeichnung des Ministeriums für sozialen Zusammenhalt und Familie als zentrale Stelle.
- Institutionalisierung von Kurzzeitunterkünften für Menschen mit Behinderungen.
- Gewährung eines lebenslangen Status für Eltern mit drei Kindern, ähnlich wie bei kinderreichen Familien.