Mitsotakis: «Griechenland verhandelt nicht über die Aufstellung seiner Verteidigungskräfte»

Premierminister Kyriakos Mitsotakis betonte nach dem Gipfel, dass Griechenland mit niemandem über die Aufstellung seiner Verteidigungskräfte verhandelt. Er verwies auf die Auswirkungen von Konflikten auf die Energieversorgung und die Bedeutung der Beistandsklausel für Zypern.
Mitsotakis betonte die Notwendigkeit von Flexibilität bei der Ergreifung nationaler und europäischer Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen steigender Energiepreise zu bewältigen. Er hob auch die Initiative Griechenlands und Frankreichs für ein Moratorium hervor, das Angriffe auf Energieanlagen im Iran und am Golf ausschließen würde.
Bezüglich der Patriot-Systeme in Saudi-Arabien erinnerte der Premierminister daran, dass diese seit 2021 dort stationiert sind und Teil einer Strategie zum Schutz kritischer Infrastruktur sind. Bezüglich der Reaktionen der Türkei erklärte Mitsotakis, dass deren Behauptungen rechtlich unbegründet seien.
Abschließend verwies der Premierminister auf die Notwendigkeit einer europäischen Strategie zur Bewältigung des Energieschocks und bekräftigte, dass Griechenland seine Grenzen am Evros schützt.