Mitsotakis lehnt vorgezogene Wahlen trotz Umfrageerholung ab

Premierminister Kyriakos Mitsotakis hat die Möglichkeit vorgezogener Wahlen kategorisch abgelehnt, obwohl sich die Regierung in den Meinungsumfragen zuletzt erholt hat. In einem Interview mit iefimerida erklärte Herr Mitsotakis, sein Ziel sei es, die Wahlperiode vollständig auszuschöpfen, und betonte, dass politische Stabilität ein komparativer Vorteil für das Land sei.
Er schloss auch eine Kabinettsumbildung aus und wies darauf hin, dass die derzeitige Regierungsstruktur zufriedenstellend funktioniere. In Bezug auf die Krise im Nahen Osten warnte er vor möglichen Auswirkungen auf die griechische und europäische Wirtschaft, insbesondere wenn der Konflikt zu Unterbrechungen des Öl- und Erdgasflusses führt.
Herr Mitsotakis bekräftigte die unerschütterliche Unterstützung Griechenlands für Zypern und betonte die sofortige Reaktion des Landes durch die Entsendung von Fregatten und Luftstreitkräften. Er betonte, dass Griechenland eine klare Botschaft gesendet habe, dass Zypern nicht allein sei, und andere europäische Länder in diese Richtung mobilisiert habe.
In Bezug auf die hohen Lebenshaltungskosten erklärte der Premierminister, dass die Regierung Maßnahmen ergriffen habe, um Wucher zu vermeiden, beispielsweise durch die Festlegung einer Obergrenze für die Gewinnspannen bei Grundnahrungsmitteln und Kraftstoffen. Er schloss die Ergreifung zusätzlicher Maßnahmen zur Unterstützung der Gesellschaft nicht aus, je nachdem, wie sich die Situation entwickelt.