Nach-Junta-Ära: Eine offene Kluft in der griechischen Gesellschaft

Der 51. Jahrestag der Wiederherstellung der Demokratie in Griechenland bringt Diskussionen über das Erbe der Nach-Junta-Ära (Metapolitefsi) zurück. Während viele sie als eine Zeit der Stabilität darstellen, gibt es Kritik an ihrem angeblichen negativen Einfluss, wie Populismus und die Ablehnung von Disziplin.
Die Metapolitefsi war durch die aktive Teilnahme der Massen und die Einforderung sozialer und politischer Rechte gekennzeichnet. Forderungen nach sozialer Umverteilung, der Schaffung eines Wohlfahrtsstaates und der Modernisierung der Gesellschaft wurden in den Vordergrund gerückt. Trotz der Errungenschaften werden viele dieser Forderungen heute verteufelt.
Die derzeitige Regierung hat Maßnahmen ergriffen, die Errungenschaften der Metapolitefsi zunichte machen, wie die Abschaffung des Universitätsasyls und die Einschränkung von Demonstrationen. Trotz der Bemühungen, die Erwartungen der Metapolitefsi zunichte zu machen, bleibt die Kluft zwischen den Forderungen des Volkes und der politischen Realität offen.
Die Frage für die Zukunft ist, wann es zu neuen sozialen Explosionen kommen wird.