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Giannis Panagopoulos: Ermittlungen wegen Geldwäsche bei GSEE

By Staff
Giannis Panagopoulos: Ermittlungen wegen Geldwäsche bei GSEE
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Die griechische Behörde zur Bekämpfung der Geldwäsche hat die Konten von Giannis Panagopoulos, dem Präsidenten der GSEE (Allgemeiner Griechischer Arbeiterverband), nach einer Untersuchung wegen Veruntreuung von EU-Geldern und Geldwäsche eingefroren.

Die Untersuchung betrifft die Finanzierung der GSEE in Höhe von über 73 Millionen Euro in den letzten fünf Jahren, die für Bildungsprogramme bestimmt waren. Es wurden Direktvergaben, Barzahlungen und Überweisungen von Geldern auf Privatkonten sowie Barabhebungen von über 1,5 Millionen Euro ohne Begründung festgestellt.

Giannis Panagopoulos erklärt sich für unschuldig und hat nicht die Absicht zurückzutreten. PASOK (Panhellenische Sozialistische Bewegung) hat seine Parteimitgliedschaft suspendiert.

In den Fall sind auch die Kommunikationsfirma C2B des Journalisten Giorgos Kakousis und die PR-Firma von Andreas Georgiou verwickelt. Anna Stratinaki ist von ihrem Posten als Verbraucheranwältin zurückgetreten.

Die Behörde ermittelt gegen Unternehmen, die angeblich als 'Vehikel' für die Veruntreuung fungierten, sowie gegen die Nichtveröffentlichung von Direktvergaben auf 'Diavgeia' (Transparenz-Website).

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