Griechische Nationalbank: Wachstum mit Schwächen und Risiken

Die Griechische Nationalbank weist in ihrem jüngsten Bericht darauf hin, dass das Wachstum in Griechenland zwar positiv ist, aber die Schwächen und Risiken der griechischen Wirtschaft nicht überdeckt.
Dem Bericht zufolge stützt sich das Wachstum stark auf den Konsum und subventionierte Investitionen aus dem Wiederaufbaufonds und weniger auf die Produktivität. Dies führt zu Unsicherheiten hinsichtlich der langfristigen Nachhaltigkeit des Wachstums.
Darüber hinaus verweist der Bericht auf die Knappheit auf dem Arbeitsmarkt, den potenziellen Lohndruck, mögliche Naturkatastrophen und die geringe Ausschöpfung der Mittel aus der Aufbau- und Resilienzfazilität. Er hebt auch den Anstieg der Abhängigkeitsquote hervor, da die Bevölkerung altert und die niedrige Geburtenrate weiterhin ein Problem darstellt.
Der Bericht betont die Notwendigkeit, die Humanressourcen zu verbessern, ausländische Arbeitskräfte mit Qualifikationen anzuziehen, Reformen zur Stärkung von Forschung und Innovation durchzuführen und die digitale Transformation auszuweiten. Er verweist auch auf die Notwendigkeit, die Justizverwaltung zu beschleunigen.
Es wird darauf hingewiesen, dass wir das uns zustehende Geld verlieren, wenn wir es nicht schaffen, die geplanten Projekte bis Ende 2026 in den Wiederaufbaufonds aufzunehmen.