Iran-Krieg: Auswirkungen auf den griechischen Tourismus?

Der Krieg im Iran hat im Tourismussektor für Aufruhr gesorgt, da Europäer sicherere Reiseziele für ihren Sommerurlaub suchen.
Anfangs gab es einen Trend weg vom östlichen Mittelmeerraum, einschließlich Griechenland, Zypern und der Türkei. Neuere Anzeichen deuten jedoch auf einen Anstieg der Nachfrage nach Griechenland hin, trotz anfänglicher Bedenken.
Laut der Reiseorganisation On the Beach hat sich die Nachfrage nach Griechenland, der Türkei, Zypern und Ägypten nach Beginn des Konflikts verlangsamt. Im Gegensatz dazu berichtet Neil Swanson von TUI von einem Anstieg der Nachfrage nach Griechenland, Spanien, Portugal und Kap Verde.
Andere Reiseorganisationen wie Hays Travel und Kuoni verzeichnen eine steigende Nachfrage nach Italien, Malta, Kroatien und der Karibik.
Auch die Tourismusindustrie in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist betroffen, da das Außenministerium Briten vor Reisen in die Region warnt. British Airways hat Flüge nach Abu Dhabi gestrichen, während Wizz Air Flüge zu sichereren Zielen in Europa umleitet.
Laut dem World Travel & Tourism Council verliert der Tourismussektor im Nahen Osten aufgrund des Krieges täglich 600 Millionen US-Dollar.
Die Aktien großer britischer Reiseorganisationen wie easyJet und Jet2 sind gefallen, während Loveholidays seinen Börsengang an der Londoner Börse verschoben hat.