Handelskammer Piräus: Auswirkungen der Hitzewelle auf Sommerverkäufe

Der Präsident der Handels- und Industriekammer von Piräus, Vasilis Korkidis, sprach auf ERT über die Auswirkungen der Hitzewelle auf die Sommerverkäufe.
Negative Auswirkungen:
- Reduzierter Kundenverkehr in Geschäften, insbesondere auf offenen Märkten ohne Klimaanlage.
- Rückgang spontaner Käufe aufgrund von Kundenbeschwerden.
- Verschiebung geplanter Ausflüge in Einkaufszentren.
Positive Ausnahmen:
- Zunahme der Online-Käufe.
- Steigerung des Umsatzes mit Saisonartikeln (Ventilatoren, Klimaanlagen, Badebekleidung).
Laut INEMY der ESEE führten die Hitzewellen der Jahre 2021 und 2023 zu einem Umsatzrückgang von bis zu 15-20 % in physischen Geschäften, während die Online-Verkäufe um bis zu 10 % stiegen.
Bewältigungsstrategien für Händler:
- Service während der kühleren Stunden.
- Konzentration auf Online-Werbung.
- Werbung für Saisonartikel.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Hitzewelle zu einem Umsatzrückgang von bis zu -18 % im stationären Handel, einem Anstieg des E-Commerce um 10 % und einem Anstieg des Umsatzes mit Saisonartikeln um 5 % führen kann.