Verstärkte Steuerkontrollen in beliebten Touristenzielen

Die griechische Steuerbehörde hat verstärkte Kontrollen in beliebten Touristenzielen auf den Inseln und dem Festland angekündigt, um Steuerhinterziehung und -vermeidung zu bekämpfen. Mehrere Unternehmen wurden mit Geldstrafen belegt und für bis zu zwei Tage geschlossen.
Kassensysteme, POS-Terminals und Daten der myData-Plattform waren die Hauptziele der Inspektoren, um nicht deklarierte Einnahmen und Mehrwertsteuervermeidung aufzudecken.
Die Unabhängige Behörde für öffentliche Einnahmen (IAPR) führte einen beliebten Kunstladen auf Mykonos an, dem vorgeworfen wurde, in den Jahren 2021 und 2022 keine Quittungen im Wert von rund 107.000 Euro ausgestellt und keine Mehrwertsteuer in Höhe von 26.000 Euro abgeführt zu haben. Es wurde eine Geldstrafe von 13.000 Euro verhängt und der Laden für zwei Tage geschlossen.
Ebenfalls auf Mykonos wird einem italienischen Restaurant vorgeworfen, Umsätze in Höhe von 28.000 Euro nicht deklariert und keine Mehrwertsteuer in Höhe von 4.000 Euro abgeführt zu haben. Es wurde eine Geldstrafe von 2.000 Euro verhängt und das Restaurant für zwei Tage geschlossen.
Ähnliche Geldstrafen und Schließungen wurden für Unternehmen auf den Inseln Astypalea und Lesbos sowie in den kretischen Städten Chania und Irakleio gemeldet.
Insgesamt wurde festgestellt, dass sechs Motorrad- und Autovermietungsunternehmen auf den Kykladeninseln Paros und Milos Umsätze in Höhe von rund 18.000 Euro nicht deklariert hatten.