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Neues Gesetz gegen Kunstfälschung: Prävention und Bekämpfung in Griechenland

By Staff
Neues Gesetz gegen Kunstfälschung: Prävention und Bekämpfung in Griechenland
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In Griechenland wird ein neuer institutioneller Rahmen zur Verhinderung und Bekämpfung von Kunstfälschung geschaffen. Bisher wurde illegale Aktivität in der Kunstwelt nach den allgemeinen Bestimmungen des Strafgesetzbuchs in Bezug auf Fälschung und Betrug behandelt.

Das neue Gesetz führt den spezifischen Straftatbestand der Herstellung, Veränderung, Ausstellung und des Handels mit Kunstwerken und Sammlerstücken mit der Absicht ein, Dritte zu täuschen, und sieht erschwerende Umstände und strengere Strafen vor. Auch für diejenigen, die Kunstwerke fälschen, deren Urheber unbekannt sind, ist eine Strafverfolgung vorgesehen.

Die Strafen reichen von Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu 5 Jahren und Geldstrafen von 5.000 bis 120.000 Euro. Wenn die Straftaten von einer organisierten Gruppe, in kommerziellem Umfang oder der Schaden 120.000 Euro übersteigt, ist eine Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren und eine Geldstrafe von bis zu 300.000 Euro vorgesehen.

Eine wichtige Neuerung ist die Einrichtung eines Registers beeidigter Sachverständiger zur Beglaubigung der Echtheit von Kunstwerken sowie die Schaffung einer unabhängigen Abteilung für Kunstwerke im Kulturministerium.

Darüber hinaus sind Strafen für die Beschädigung von Kunstwerken im öffentlichen Raum und in Museen vorgesehen.

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