Halkidiki: Juweliergeschäft von 'Pink Panthers' ausgeraubt

Ermittlungen zum Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in Halkidiki, der von Mitgliedern der berüchtigten kriminellen Organisation 'Pink Panthers' verübt wurde, sind im Gange. Der Raubüberfall fand im September statt, die Beute wird auf 580.000 € geschätzt.
Nach einer Untersuchung durch die Einheit für organisierte Kriminalität Nordgriechenlands wurden zwei serbische Staatsangehörige im Alter von 48 und 46 Jahren identifiziert und in Bulgarien bzw. Kroatien auf der Grundlage europäischer Haftbefehle festgenommen.
Nach Angaben der griechischen Polizei (ELAS) waren vier Mitglieder der Organisation an dem Raubüberfall beteiligt, die mit gefälschten Reisedokumenten nach Griechenland einreisten und gestohlene Kennzeichen an gemieteten Fahrzeugen verwendeten. Vor dem Raubüberfall hatten sie wiederholt Erkundungen des Gebiets durchgeführt.
Während des Raubüberfalls immobilisierten der 48-Jährige und ein Komplize zwei Angestellte mit vorgehaltener Waffe und stahlen Schmuck und Uhren im Wert von 579.805,75 €. Der 46-Jährige und eine Komplizin spielten eine unterstützende Rolle und gaben sich als Kunden aus.
Der 48-Jährige ist in der Schweiz wegen Einbruchs vorbestraft. Die Behörden untersuchen ihre Beteiligung an ähnlichen Raubüberfällen in anderen europäischen Ländern.